Für den Frieden – Heidi Meinzolt

Mitglied seit den 1980er Jahren bei der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit /IFFF, engl. Women’s International League for Peace and Freedom / WILPF

Koordinatorin der zivilgesellschaftlichen Arbeitsgrupppe „Women and Gender Realities in the OSCE Area“

Zum Werdegang

Als Gymnasiallehrerin beschäftigte ich mich in Ergänzung zum Unterricht mit Methoden des globalen Lernens und der Konfliktmoderation, förderte europäische Kulturaustauschprogramme und Nord-Süd-Aktivitäten.

Seit 1983 engagierte ich mich bei den Grünen, u.a. als Vorstandssprecherin des Landesverbands Bayern von 1986-1990, in Landes-und Bundesgremien zu Frieden, Europa und Nord-Süd und im Vorstand der Föderation europäischer grüner Parteien von 1992-1998. Im Jahr 2000 verließ ich die Partei als Deutschland unter einer rot-grünen Regierung zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg an einem Krieg teilnahm.

Mitte der 1980er Jahre schloss ich mich – vor allem motiviert durch meine Mentorin Eleonore Romberg (Landtagsabgeordnete der Grünen und internationale Präsidentin der WILPF) – der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF) in Deutschland an und unterstützte die Organisation lokal, national insbesondere im Frauensicherheitsrat / später Bündnis 1325 und in der europäischen und internationalen Zusammenarbeit. 2018-2021 vertrat ich die europäischen Sektionen im internationalen Vorstand.

Ein Schwerpunkt der politischen Arbeit lag für mich in der „Her-Story“, der Verbindung historischer feministischer Analysen zu den Ursachen von Gewalt und Erfahrungen mit friedenspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunftsperspektiven für gerechtere Gesellschaften. Dazu habe ich an Theaterstücken, szenischen Lesungen, Texten und Büchern und in zahlreichen Bündnissen für die Sichtbarkeit einer feministischen Strategie beigetragen.

2016 habe ich  mit Frauen aus Italien, Armenien, Georgien, Kosovo, Schweiz, Belarus, Kyrgyzstan u.a die Arbeitsgruppe. „Women and Gender Realities in the OSCE Area“ im Rahmen der Civic Solidarity Platform mitgegründet.

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